There is nothing with which every man is so afraid as getting to know how enormously much he is capable of doing and becoming.
- Søren Kierkegaard

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Dear Europe,

sorry about the ash clouds over your head
and that you can’t travel anywhere.
We feel just the same.

Sincerely, Gaza.

1 Kommentar 23.4.10 18:52, kommentieren

We are always running for the thrill of it...

Ein Song voller menschlicher Erinnerungen, der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. In einem Atemzug (und einem Lächeln im Gesicht) geseufzt mit Weltunter, Stau Printre Straini, My Number One, Time-Zeit und Sky Is Over.

1 Kommentar 5.4.10 19:50, kommentieren

Mal wieder ein wahrer Haufen an Neuigkeiten...

Der letzte Arbeitstag in der Schule ist fast einen Monat her, seither war ich viel auf Tour und ich muss sagen, die Rückkehr für diese Woche in die Schule fällt etwas schwer. Ich vermisse die Kids, aber meine Motivation ist einfach so schrecklich angeschlagen seit der Zwischenfälle vor einigen Wochen. Die Schule hat hier inoffiziell die Prügelstrafe wiedereingeführt, was aus der sicht jemandes, der das deutsche Wertesystem gewöhnt ist, zu krasser Input ist. Gewalt als Lösung ist jetzt eh nicht so prall, aber ein Kind zu schlagen ins insbesondere ein sensibeler Punkt. Noch dazu als Lehrkraft ein schutzbefohlenen behindertes Kind zu schlagen, ist das Niederste, zumal in diesem Falle zumeist Gewalt mit Gewalt bestraft wird und ergo unmöglich ein Lerneffekt einsetzen kann. Wenn dann noch eine völlig unqualifizierte und hoffnungslos überforderte Lehrerin Ruten mit in die Schule bringt und diese in einer Zwei-gegen-Einen -Situation einsetzt (typisches Bully-Muster: einer halt fest, einer schlägt zu - nur halt mit Lehrern), kommt es vor, dass mancher Freiwillige den Unterricht verlässt und die Zusammenarbeit kündigt. Ich nicht, mein Urlaub hat das allerdings mehr oder weniger für mich getan. Nach so vielen Wochen wieder zurückzukehren, mit solchen Bildern im Kopf und nicht gerade froher Hoffnung, dass inzwischen die große humane Erkenntnis Einzug gehalten hat, fällt sehr schwer. Wir haben über die Situation auch mit Mircea geredet und er hat vorgeschlagen, dass wir ein Meeting mit den Lehrern veranstalten und das Thema aufgreifen, allerdings sehe ich weder die Bereitschaft in den Lehrern, noch den organisatorischen Rahmen zur Vorbereitung einer solchen Versammlung. Alex ist noch bis übernächste Woche im Urlaub, Barbaras Eltern sind zu Besuch, Christinas Eltern kommen in wenigen Tagen und ich bin in den Osterferien in Cluj… ich sehe nicht wirklich, dass da noch was zustande kommt, es tut mir Leid es mir selbst einzugestehen, aber ich sehe da wirklich keinen Sinn in diesem Meeting. Dazu haben wir die Mentalität und Arbeitseinstellung der Lehrer schon zu oft zu spüren bekommen. Es ist schade, so eine Entwicklung zum Ende hin. Wir werden sehen, was noch aus den letzten 4 Wochen wird.

Meine Reise mit Krzysztof in die Ukraine war das Beeindruckendste und Prägendste, was ich seit langem von meiner Lebensliste abgehakt habe. Für zwei Tage sind wir in „die Zone“ gereist, Chernobyl und die Geisterstadt Pripyat (hauptsächlich letztere) besucht und unseren Kameras Höchstleistungen abgefordert. Krzysztof wird daraus in Polen eine Wanderausstellung machen, er ist ja professioneller Fotograf und will/wird auch einige meiner Fotos darin verwenden. Zu dem Pripyatbesuch kann man nicht viel in Worte fassen, weil es einfach die Atmosphäre dieser verwaisten 50.000-Einwohner-Stadt ist, die einem mit jedem Augen-Blick einen neuen Schauer über den Rücken jagt. Vor allem wenn man komplett allein dort ist und das einzig Lebendige das Echo ist, das zurückkommt, wenn man vom Hochhausdach hinunter in die Stille schreit. Innerhalb der zwei tage (ja 4h erlaubte Aufenthaltszeit) haben wir das Krankenhaus, einen Kindergarten voller Spielzeug und Gasmasken, ein Möbelhaus, den Kulturpalast, das Hotel Polissya und den größten Wohnblock erkundet. Dabei haben wir bei weitem nicht alles gesehen, was man hätte „besuchen“ können, aber mehr als genug um die eine oder andere Lehre des Lebens daraus zu ziehen.

Da ich es immernoch nicht gebacken bekomme habe, meine Fotos hochzuladen, vertröste ich Schaulustige vorerst auf die folgende Galerie des Fotografen Timm Süss:

Kyiv, Pripyat & Chernobyl

Nach der Rückkehr aus Chernobyl haben wir noch einen Tag in Kiev verbracht, den zu genießen wir aufgrund der Erschöpfung und Kälte wegen nicht mehr imstande waren und ich hab mir in deiner klaustrophoben Situation in der Metro mein Portmonee klauen lassen. Glücklicherweise hatten wir die Rückfahrttickets bereits gekauft und die Pässe anderenorts verstaut gehabt, sodass wir zumindest nicht blank und obdachlos in Kiev gestrandet sind. Das wäre mal noch ein Abenteuer geworden… Oo

Nach meiner Rückkehr habe ich schnell gemerkt, dass das Klima in der WG gegen mich und meine Freizeitgestaltung umgeschlagen war. Die Sorge, dass ich Strahlung mitgebacht haben könnte, war dem einen mehr und dem anderen weniger ins Gesicht geschrieben und äußerte sich darin, dass die Kommunikation mit mir weitestgehend eingestellt wurde. Meine Argumentation über die relativ gesehen „optimalen“ Bedingungen vor Ort (Schnee+Eisdecke drinnen und draußen, kein Staubflug)  und auch meine eigenen Sicherheitsvorkehrungen (nichts angefasst und Schuhe danach weggeworfen) bissen auf Granit und führten auch von meiner Seite letztendlich zu einem traurig resignierenden Stillschweigen und weitestgehendes Vermeiden von zu langen Aufenthalten innerhalb der WG. Gut das ich auch Freunde außerhalb habe, von daher war ich viel mit Krzysztof, Cristian und Nacho auf Achse, habe mal wieder den Draht zu Vlad und Marian aufglühen lassen und mich um die Organisation unseres Konzertwochenendes gekümmert.

Rammstein war schon was Feines, hehe. Sie sind sicher nicht die beste Live-Band von Welt, waren sie noch nie, aber die Atmosphäre ist genial und das Geld allemal wert. Und das Showdesign war ja ebenfalls recht bizarr, mit Dutzenden entkleideten Puppenkörpern an der Decke und Till mit irgendnem Leuchtkörper im Mund, was bei Gesang im Dunkeln sowas von gruselig aussieht… Hin und zurück sind wir übrigens über Couchsurfing

Nach Belgrad Rückkehr ging die Konfliktsache noch ein bisschen weiter, allerdings haben Alex und ich es irgendwann nicht mehr ausgehalten, ein langes Gespräch gehabt und sie hat mir dann doch „verziehen“. Ich habs so vermisst mit ihr zu reden, wir haben da beide ziemlich unter dem Schweigen gelitten, trotz dem Versuch und mit anderen Beschäftigungen/Menschen bestmöglich bei Laune zu halten. Was bei so einer Hochspannungs-Stimmung aber absolut unmöglich ist, von daher ist mir nach der Versöhnung so ein Stein vom Herzen gefallen. In diesem Falle gilt mal klassisch „Was uns nicht tötet, macht uns stärker“.

Seit meiner Streitzeit mit der WG haben Jeanne, Cristian und ich uns als kleines Extra-Grüppchen zusammengefunden, das zuerst mein Refugium dargestellte, sich aber auch über die Versöhnung mit Alex hinaus gehalten hat. Dem verdanke ich beispielsweise die kürzliche Entdeckung meiner Liebe zu Pancakes, ooooah! Mal davon abgesehen, dass „XXL Crepes“ der absolut ultimativste Imbiss in Arad ist (Schoko-Apfelmus-Zimt-Crepes!), veranstalten wir hier auch Pancake-Abende, ehehe. Cristian hat ne Pancake-Pfanne (Sachen gibt’s...) , Jeanne hat das original französische Rezept im Blut und ich habe zwar kein Talent, aber immer Appetit und motivierende Worte, wenn es mal wieder heißt „Ce să mâncăm deseară?“… Was gibt‘s heute Abend? ;P

Geocaching gibt’s auch in Rumänien, nicht so intensiv betrieben und bekannt wie in Deutschland, aber dennoch: in Arad gibt es einen Microcache, den wir nahe des Mureș-Ufers unter einer Treppe gefunden haben und bald wird es einen Weiteren geben, da ich beschlossen habe, in Arad was Nachhaltiges zurückzulassen und dieser eine Microcache recht kümmerlich wenig für eine Stadt dieser Größe ist. Ich würde ihn ja am liebsten in der verwinkelten Wallanlage verstecken, die ich letztens mit Krzysztof erkundet habe, aber offiziell ist das mal wieder Militärgelände und zudem stehen nicht alle Leute auf Rudel wilder Hunde. Wir werden schon was finden, schöne Plätzchen gibt’s hier genug.  Naja, jedenfalls waren wir Drei dann ebenfalls am Sonntag in Timișoara zum Geocachen vor Ort, Ostermarkt bewandern (ich auf der Suche nach meinem CS-Host Ovi) und 3D „Alice în Țara Minunilor“ gucken. Vom Film bin ich stark enttäuscht, ehrlich gesagt, die Story ist viel zu krass abgeändert worden, die Handlung war voraussehbar, der Wortwitz oder zumindest der typisch Burton’sche Charme ist nur noch rudimentär vorhanden und generell wertet diese übertriebene 3D-Animation im speziellen Seine Filme nicht wirklich auf. Den Gedanken hatte ich schon seit Corpse Bride. Back to the roots, please! Für mehr Kringel und  weniger Verlass darauf, dass die große Namen das Baby schon schaukeln.

 

 

Das 3-tägige Midterm-Training in Predeal war prima, Erholungsurlaub im 3-Sterne-plus-Panoramablick-Hotel auf Kosten der EU! Ganz, ganz toll. Ich habe also sehr gut gegessen, luxuriös geduscht, wundervolle Karpatennatur gesehen und die sauberste Luft seit Monaten geatmet habe. Über Sinn und Nutzen eines „Midterm“-Trainings vier Wochen vor Abreise spare ich mir mal weitere Ausführungen. Mir persönlich kam es insofern gelegen, dass ich 2 Wochen nach Portmonee-Verlust mit 30 Bani (7 Cent) mich für ne weitere Woche über Wasser halten und gut durchfüttern lassen konnte. Von meinem ursprünglichen Plan, nach dem Training nach Bukarest und ans Schwarze Meer zu fahren, musste ich aber leider absehen. Aber nun ja, wird ja nicht mein letzter Besuch in Rumänien gewesen sein.

 

 

Ich habe die Zusagen für beide Stipendien erhalten, für die ich mich mit recht viel Vorbereitungsaufwand beworben hatte. Das Erste ist das zis-Reisestipendium, mit dem ich im Juni/Juli zu einer 4-wöchigen Recherchereise nach Polen aufbrechen werde, um die dortige Mittelalter- und Reenactment-Szene kennenzulernen und hautnah als Teilnehmerin an der Rekonstruktion der Schlacht um Tannenberg teilzunehmen! Mehr dazu irgendwann in einiger Zeit, wenn mein Konzept konkrete Formen angenommen hat, denn das Thema musste ich mir innerhalb von 48h aus den Fingern saugen. Mein ursprüngliches Bewerbungsthema war nämlich ein anderes: „Zwischen Checkpoint und Manege - Zirkus im Nahen Osten“, welches mich nach Israel und in die Palästinensischen Autonomiegebiete geführt hätte. Mein Betreuer Martin (der passend zu meinem Thema übrigens Mittelalterhistoriker ist) meinte, die zis-Jury war von meiner Bewerbungsthema sehr angetan, außergewöhnlich und ziemlich tief eben, aber musste es am Ende auf Grund der wackeligen Sicherheitslage ablehnen. Dennoch war ich Glückspilz wie immer und als Zugeständnis wegen der überzeugenden Palästina-Vorbereitung habe ich die Chance auf ein Alternativthema bekommen, obwohl die Bewerbungsfrist ja schon lange rum war. So kam es dann zu Polen…

Der zweite Erfolg, welcher mir noch deutlich wichtiger war als das Reisestipendium, ist die Aufnahme ins Theodor-Heuss-Kolleg. Als Kollegiat im THK bekommt man über ein Jahr eine intensive Förderung durch durch Trainingsseminare zu verschiedenen Themen und professionelle Betreuung bis zur letztendlichen Realisierung eines eigenen Projekts  - das grundlegende Ziel des Kollegs ist die Förderung gesellschaftlichen  und ehrenamtlichen Engagments. Dabei stehen in den verschiedenen Seminaren verschiedene gesellschaftliche Themen im Mittelpunkt; mein Seminar ist bilingual deutsch-russisch und läuft zum Thema „Vielfalt“, daher wird es in unseren Projekten konkret um dieses Thema drehen. Das Tolle ist für mich zudem, dass das THK die Regionen Mittel/Osteuropa sowie Zentralasien einschließt, ergo alles von Deutschland über Rumänien bis Georgien und Kasachstan. Da mein Seminar ja deutsch-russisch ist, bedeutet dass, dass ich zwar das einführende Sommerseminar sowie das abschließende Bilanzseminar in Berlin stattfinden werden, die beiden Zwischenseminare jedoch ins Ausland führen. Ich werde 2011 also wieder rumkommen, ganz ohne eigenes Zutun… und ich habe einen großen Anreiz, nun wieder mein bisher klägliches Russisch rauszukramen und es wirklich zu lernen! Ein schöner Zufall ist, dass das Vielfalt-Seminar, welches mich von allen Angebotenen ab meisten gereizt hat, zudem unter anderem von 2 Personen betreut wird, die ich bereits kennengelernt habe. Eric Wrasse vom EJBW Weimar mit dem ich 2008 bereits nach Perm/Russland zur Jugendbegegnung gefahren bin und Tino vom MitOst e.V., mit dem ich mich im November in Sibiu getroffen und mich von seinem Engagement inspirieren lassen habe.

 

 

Das sind also die breaking news des Tages. Und was steht „morgen“ auf dem Programm? Mal gucken was mein Kalender über die verbleibenden 4-5 Wochen sagt… diese Woche treibts mich noch das eine oder andere Mal in die Schule und am Wochenende (3./4.) gibt’s ein Couchsurfing-Treffen in Arad, organisiert von meinem CS-Freund Raul. In der Woche darauf sind Osterferien, die ich nutzen werde um erst Marian in Bistrița und dann am WE Vlad in Cluj zu besuchen, quasi mein Abschiedsbesuch bis auf weiteres, schnief. Daaanach… beginnt der ganze Evaluationsmarathon mit Materialsammlung für die Projektauswertung  (DVDs, Präsentation etc.) und sicher einiges an Fragebogenausfüllarbeit für die beherzte wie kompetente rumänische Nationalagentur. :P

Am Wochenende (17./18.) steht noch nichts an (außer vermutlich unser Picknick über/auf den Dächern Arads) und am wiederum nächsten WE lauert ja bereits das offizielle EFD-Ende, der 25. April. Ich habe beschlossen, dass ich die Woche nach Ende noch hier bleibe und wohl  am 3. Mai (Montag) den Rück-Zug über Ungarn antreten bzw. nehmen werde. Das Fliegen werde ich aufgrund expliziten Kofferinhalts und zu viel teurem Übergepack wohl eher vermeiden. Und ich wollte das erste Maiwochenende noch als entspanntes Abschieds-WE mit einigen lieben Menschen verbringen, bevor es auf längere Zeit nachhause geht.

1 Kommentar 31.3.10 10:56, kommentieren

Regaining my good mood xD

1 Kommentar 18.3.10 08:57, kommentieren

A thousand suns

"A Thousand Suns tells the story of the Gamo Highlands of the African Rift Valley and the unique worldview held by the people of the region. This isolated area has remained remarkably intact both biologically and culturally. It is one of the most densely populated rural regions of Africa yet its people have been farming sustainably for 10,000 years. Shot in Ethiopia, New York and Kenya, the film explores the modern world's untenable sense of separation from and superiority over nature and how the interconnected worldview of the Gamo people is fundamental in achieving long-term sustainability, both in the region and beyond."

1 Kommentar 18.3.10 08:25, kommentieren

Einmal um die Welt, bitte!

Überhaupt das Genialste was ich seit langem im Netz gefunden habe. Ich fühle mich etwas bittersüß an die Zeit erinnert, als ich noch 5 Brieffreunde gleichzeitig regelmäßig mit geistigen Ergüssen auf echtem chlorfrei gebleichten A4-Papier beglückt habe... dann kam die Digitalisierung und ich wurde zum Opfer, ich gestehe es etwas beschämt. Aber... ABER! Aber hätte ich ansonsten diese Website entdeckt? :P

Postkarten aus aller Welt bekommen, welch Gedanke... Postkarten sind so fix geschrieben, in der Mittagspause beim Blick aus dem Fenster, in der Bahn oder auf dem Klo. Und sind so schön kurz, dass sie umso mehr Hunger auf mehr machen.

Meine ersten fünf Postkarten (man kann bis zu fünf Adressen auf einmal anfordern, neue gibts erst wenn diese ihre Empfänger erreicht und per ID bestätigt wurden) gehen nach Moskau/Russland, Hainichen/Deutschland, Halsteren/Niederlande, Oxon/England und nach El Cajon/USA.

Ich füge Punkt #97 und #98 zu meiner Lebensliste hinzu:
--> via PostCrossing Karten aus Korea, Kuba, Mexico und von den Phillippinen erhalten
--> via PostCrossing Karten nach Indien, Litauen, Hawaii und Japan schicken

1 Kommentar 17.3.10 21:57, kommentieren

1 Kommentar 17.3.10 15:24, kommentieren

Ich melde mich ab!

Mit dieser Arbeitswoche geht die Arbeitsphase mehr oder weniger inoffiziell zuende, obwohl es noch knapp 2 Monate bis EFD-Ende am 25.4. sind. Aber da wir unseren Urlaub im März nehmen sollten und ich zwei Wochen Überstunden habe, nutze ich die in nächster Zeit für eine Reise in die Ukraine und nach Serbien. Zu letzterem habe ich ein besonders dickes Grinsen im Gesicht, da in Belgrad kein deutscher Index gilt und daher das gesamte neue (in Deutschland bereits eine Woche nach Veröffentlichung indizierte) Album gespielt werden darf. In Kiew und umzu sind Krzysztof und ich vom 6. – 14.3., danach gibt’s zwei Tage Verschnauf- und Sachenwaschpause zuhause… um am 18.3. wieder loszudüsen gen Belgrad.

Da die rumänische Nationalagentur den Begriff „Midterm“-Training nicht allzu wörtlich genommen hat und uns jenes statt im Januar erst einen Monat vor Abreise gelegt hat, überschneidet sich der Beginn quasi direkt mit unsere Rückkehr aus Belgrad am 21.3.. Wie das funktionieren wird, wissen wir noch nicht so ganz, aber irgendwo ist es auch keinem mehr wirklich wichtig. Der Nutzen des Midterm-Training ist durch die Verspätung schlicht völlig verfehlt und zweitens habe ich seit meinem Treffen mit unserem On-Arrival-Trainer Florin keinerlei weiteren Anreiz mehr mit drauf zu freuen, da er keine erneute Akkreditierung als Trainer erhalten hat. Weil… Jung > Erfahrung. Logisch!

Dadurch, dass bei mir langsam diese Endzeit-Erkenntnis Grund setzt, bin ich nach der ziemlich intensiven Arbeitsphase umso außerschulisch erlebnishungiger geworden. Mircea hatte uns in den Meetings in unserem Eifer und angesichts unserer Arbeitsstunden ja beinahe zu bremsen versucht, mit der Sorge im Anklang, dass wir vielleicht im Nachhinein bereuen, dass wir all die gegebenen Freiräume ebenfalls auf Schularbeit verwenden. Wir sollen doch auch mal reisen… oder weggehen… oder sonst irgendwie Spaß haben! Den hatten und haben wir aber durchaus, so isses wirklich nicht, hehe. Wir haben unsere Sache nur eben schlicht ernst genommen, was bedeutet, dass wir uns nicht nur im Rahmen der täglichen 4std Pflichtarbeitszeit bemühen, sondern uns die Zeit nehmen, die es eben braucht um das zu verwirklichen, was wir an Ideen haben. Und manchmal kommt man dann eben auf 14std am Tag…

Sonic Sydicate brüllen mir gerade überzeugend das passende Statement hierzu ins Ohr:

There will not be any revolution
If we don’t use our gift
We have to come to a conclusion
 A powershift

Und um nochmal den Bogen zu schlagen: ich kann wirklich nicht gerade sagen, dass es mir an Ausgleichbeschäftigungen in meiner Freizeit fehlen würde. Ich habe meinen lebenswütigen Pendant gefunden und seither so viel krasses Zeug gerissen, dass ich nachts noch Adrenalin pumpe und mir das Einschlafen schwer fällt. Holotropes Atmen, Urban Exploration, Kletteraktionen, mein eigenes Straßenschild und so einiges mehr. Ich unterhalte mich gut… =)

Nach dem Midterm-Training in Predeal werden wir noch eine Woche Rumänien-Trip dranhängen, da wir uns dann eh bereits idealerweise tief im Landesinneren befinden. Trip bedeutet in diesem Falle: Brașov, București, Constanța/Schwarzmeerküste! Die Bukovina + Moldauklöster werde ich wohl, zumindest im Rahmen des EFD, nicht mehr besuchen können. Aber man trifft sich ja immer 2x im Leben und es wird sicher nicht mein letztes Mal in Rumänien gewesen sein, dessen bin ich mir mehr als sicher.

Ich melde mich irgendwann um den 5./6. April zurück...

Sonne!

2 Kommentare 4.3.10 11:58, kommentieren

LibDub made by Millennium-EVS :D

Man entdecke mich 4x dabei, wie ich mich grenzenlos in meiner darstellerischen Qualität selbst übertreffe. Oder so... xD

In diesem Video zu sehen: (fast) alle aktuellen Volunteers, Millennium Center Office, Flex Club und Straße :D

Eine georgisch-französisch-lettisch-azerbaidschanisch-deutsch-schwedisch-polnisch-estnisch-italienisch-spanisch-urugay..anisch?-tschechisch-rumänische Kooperation!

4 Kommentare 3.3.10 12:07, kommentieren

I don't wanna leave. The realization of the fact, this stage is gonna come to an end not too far in time, strikes me as I right now watch Natia gathering her luggage... she's gonna leave to Georgia tomorrow, somewhat around lunchtime. I'm gonna miss her leave due to the fact that I hold a Geography lesson on whatever improvised topic, with the small ones. It's mainly pictures and music, no problem, words hardly stick there. The living room wall decoration is gonna be gone, it's gonna struck me even more when I come home. Viva la vineri.

The pain is unbearable right now. Little Florin called me from Alex' phone in the morning, micuțule meu, since he just wanted to talk to me... I was close to crying afterwards. I cannot leave this behind. Him. The kids. The school...

In the evening I met with big Florin, our on-arrival trainer. We kept contact for months after the training, we're kind of on the same frequency, I like him very much. He's an extraordinary person in his way. We've went to the tea house and... it was kind of special. We work in the same profession, we honour the same values and feel the same pains and joys. I felt a bit like with a soul mate sitting there drinking yasmine tea with honey.

Small and big Florin are some of the "Pieces of Romania" that I will come back for. For sure. Promise.

1 Kommentar 19.2.10 00:21, kommentieren